Seit ein paar Tagen ist die von der Bundesregierung beschlossene neue CO2-Abgabe in Kraft getreten. Die CO2-Steuer ist eine Umweltsteuer auf die Emission von Kohlendioxid.

Ziel der CO2-Steuer ist es, den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen mithilfe einer höheren Bepreisung zu minimieren. D.h. den Unternehmen und Verbrauchern soll durch ein deutliches Preissignal mitgeteilt werden, dass sie die Kosten für die verursachten negativen Auswirkungen und Klimafolgen zu tragen haben und damit einen Umdenkungsprozess in Gang setzen – als Anreiz für mehr erneuerbare Energien.

Diese Steuer ist zwar in erster Linie von den Energieproduzenten zu zahlen, wird jedoch an uns Endverbraucher weitergegeben. Konkret bringt das für uns die Erhöhung der Spritpreise oder eben auch eine steigende Heizkostenabrechnung mit sich. Wie hoch die Erhöhungen im Einzelnen ausfallen, hängt von den einzelnen Anbietern ab – die Unternehmen entscheiden selbst, wieviel der Kosten sie an ihre Endverbraucher weitergeben.

 

Und jetzt?

Eine mögliche Überlegung zur Gegensteuerung der neuen CO2-Steuer ist der Umstieg auf ein neueres Heizungsmodell.
Klingt zunächst vielleicht erstmal teuer. Die Anfangsinvestition ist es auch, die Einsparungen rechnen sich allerdings im Laufe der Folgejahre. Ein Umstieg auf eine Heizung mit sparsamerer Technik wie z.B. einer Gasbrennwertheizung oder einer Gas-Hybridheizung kann den Kostenanstieg mittel-bis langfristig deutlich abbremsen, denn die CO2-Abgabe wird weiter ansteigen. Gert Reeh vom Deutschen Mieterbund rechnet mit einem durchschnittlichen Anstieg der Heizkosten je nach Größe der Wohnung und Energiequelle in diesem Jahr von 25 bis 125€! Die Erneuerung einer Gasheizung bringt einen geringeren Gasverbrauch mit sich und schont die Umwelt und auf weitere Sicht den Geldbeutel.

 

Auch der Umstieg auf andere Energieträger ist in die Überlegung mit einzubeziehen.
Wärmepumpen, Holzpellet-Heizungen und Solarthermieanlagen nutzen erneuerbare Energien. Für sie fällt die neue CO2-Abgabe nicht an und ihr Einbau wird staatlich gefördert.

 

Eine weitere Möglichkeit den Energieverbrauch ist eine bessere Wärmedämmung des Gebäudes.
Ganz klar:  ist das Haus schlecht gedämmt, heizen wir weiter gleichbleibend hoch und es geht jede Menge Energie verloren. Die Dämmung von Fassade und Dach ist jedoch in der Regel deutlich teurer als der Austausch der Heizung. Eine Überlegung ist es dennoch wert und eine individuelle Objektbetrachtung lohnt sich!

Zunächst wird aufgrund der neuen CO2-Steuer je nach Energieanbieter Ihre Heizkostenabrechnung vielleicht erst einmal steigen. Aber mit diesen Tipps können Sie selbst den anfallenden Kosten entgegenwirken. Optimalerweise kombinieren Sie beides. Weil das natürlich nicht gerade günstig ist, gibt es Fördermöglichkeiten durch den Bund, bei denen attraktive Zuschüsse möglich sind!

Lassen Sie sich beraten!

 

Unser Tipp für Sie

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