Die erst im Sommer 2021 neu gestartete und im Rahmen des Klimaschutzprogramms überarbeitete Förderung für energieeffiziente Gebäude („BEG-Bundesförderung für effiziente Gebäude“) bringt schon zu Ende Januar 2022 – nach nicht mal 6 Monaten – eine erste gravierende Änderung mit sich.

 

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Für das Effizienzhaus 55 gibt es ab Ende Januar keine Förderung mehr.

 

Was mache ich nun als Bauherr, der ein Effizienzhaus 55 geplant hat?

  • Schnell sein!
    Beenden Sie die Planung zügig in den nächsten Wochen und stellen schnellstmöglich den Förderantrag bei der KfW.
    Achtung: Dieser muss bis 28.01.2022 bei der KfW vorliegen! Ab Februar ist keine Förderung mehr möglich!

 

  • Oder vom Effizienzhaus 55 auf die nächste Stufe umplanen!
    Wenn Sie den Förderantrag nicht mehr rechtzeitig einreichen können, weil Sie zum Beispiel erst mit der Planung begonnen habe, lohnt es sich die Planung auf die nächste Stufe, ein Effizienzhaus 40, auszurichten.

 

Der möglicherweise fehlende Zuschuss ist ein herber Schlag für viele Bauherren, denn die Materialpreise und Energiekosten sind in den letzten Monaten ebenfalls deutlich gestiegen. Dennoch kann sich die weitere Umsetzung eines Effizienzhaus 55 lohnen, denn mit Blick auf die wohl weiter ansteigenden Energiekosten ist das Effizienzhaus 55 auf jeden Fall eine wirtschaftliche Variante, auch wenn die aktuellen Zuschüsse und Förderkredite ab Ende Januar 2022 aus der KfW-Förderung fallen.

 

Was ist der Grund für die Einstellung der Förderung „Effizienzhaus 55“?

Grund für die Einstellung der Förderung ist, dass die Bundesregierung die BEG nochmals auf die Fördereffizienz überprüft hat. Hierbei wurde festgestellt, dass mit Fokus auf die größtmöglichen CO2-Einsparungen die Fördermittel eher in der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden als im Bereich energieeffiziente Neubauten eingesetzt werden soll.

Die gesetzlichen Mindeststandards bei Neubauten garantieren bereits eine energiesparende Bauweise, so hat sich das Effizienzhaus 55 schon fast als Standard etabliert und die Fördergelder können somit Bauherren bei der Sanierung von Bestandsgebäuden zuteil werden.