Wenn Sie über die energetische Sanierung Ihres Hauses nachdenken, sollten Sie sich erst einmal gründlich mit Ihrer Immobilie auseinandersetzen.

Hierbei sollten Sie Folgendes berücksichtigen und bedenken:

  • Wie heizen wir?
  • Aus welchem Material ist unser Haus gebaut?
  • Haben wir Ein- oder Mehrfachverglasung der Fenster?
  • Wie viele Zimmer oder Einheiten haben wir?
  • Was will ich erreichen?
  • Und vieles mehr…

Kein Haus ist wie das andere. Um im Dschungel möglicher Maßnahmen nicht unterzugehen und um professionelle Unterstützung, entsprechendes Know-how und individuelle Wege zum Energiesparen zu finden, stehen Ihnen Energieberater zur Seite.

 

Energieberater – Der Experte im Bereich energieeffizientes Bauen oder Sanieren

Der Energieberater erkennt den energetischen Standard von Gebäuden, schätzt den Zustand ein und macht eine Bestandsaufnahme über den IST-Zustand Ihres Gebäudes. So analysiert er mögliche Schwachstellen. Auf Basis dieser Analyse berät er Sie in allen Fragen rund um die energieeffiziente Optimierung Ihres Gebäudes und unterbreitet Ihnen passende Vorschläge. Er plant mit Ihnen die Sanierung, überwacht die Umsetzung der Arbeiten durch die entsprechenden Handwerker und sichert die Qualität der durchzuführenden Maßnahmen, damit Sie das von Ihnen gewünschte Ziel erreichen.

 

Nutzen Sie die attraktiven Fördermöglichkeiten

Oftmals „zwingen“ uns auch neue Anforderungen in Bezug auf Energiesparverordnungen dazu unsere Immobilie auf- oder umzurüsten.

Und weil das dann manchmal nicht ganz so „freiwillig“ geschieht – werden energiesparende Maßnahmen ebenso wie die Beratung durch einen Energieberater unter Einhaltung bestimmter Richtlinien auch durch den Staat gefördert. Für eine Vor-Ort-Beratung durch einen von der BAFA zugelassenen Energieexperten können Sie für 80 % der förderfähigen Beratungskosten einen Zuschuss erhalten. Für Ein- und Zweifamilienhäuser erhalten Sie maximal 1.300 Euro, für Wohnhäuser ab 3 Wohneinheiten maximal 1.700 Euro Fördermittel.

Ein Energieberater, der mit der Baubegleitung beauftragt wird, wird mit 50% der Kosten (max. Euro 4.000 pro Vorhaben) durch die KfW gefördert, wenn ein weiteres Förderprodukt der KfW (Nr. 151, 152 oder 430) oder ein Programm der Landesförderinstitute genutzt wird.

Welche Vorhaben gefördert werden, stellen wir hier in den nächsten Wochen noch näher vor.

 

Darauf sollten Sie achten

Generell gilt auch hier: Der Antrag ist VOR Beginn der Maßnahmen zu stellen! Sobald Ihnen die Zusage vorliegt, können Sie mit Ihren Maßnahmen beginnen.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Da die Berufsbezeichnung „Energieberater“ nicht geschützt ist, darf jeder die Energieberatung anbieten – egal, ob er bauphysikalische Sachkenntnisse besitzt. Auf unserer Seite finden Sie „zertifizierte Energieberater“ als geprüfte Dienstleister. Ausgewiesene Fachleute sind in der Energieeffizienz-Expertenliste zu finden – einer gemeinsamen Initiative von Bundeswirtschafsministerium, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und der KfW Bankengruppe.

So können Sie sicher sein, einen kompetenten Partner an Ihrer Seite zu haben, der Sie rundum gut berät und Ihnen die bestmögliche Förderung sichert.

 

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