Haben Sie gerade ein altes Haus gekauft oder ist Ihres etwas in die Jahre gekommen und lohnt sich energetisch zu sanieren? Planen Sie einen kompletten Neubau mit hohen Energiestandards? Es gibt unzählige individuelle Möglichkeiten hierfür staatliche Unterstützung zu erhalten! Informieren Sie sich rechtzeitig und Achtung: Fast alle Förderungen müssen VOR Beginn der Maßnahmen beantragt werden!

 

Sichern Sie sich staatliche Fördermittel

Bauherren können auch im neuen Jahr 2021 wieder staatliche Förderungen beim Bau oder der Sanierung ihrer Immobilie in Anspruch nehmen.

 

Wichtig für Ihre Planung:

Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 entwickelt die Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude weiter. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ startet bei der KfW zum 01.07.2021 und ersetzt die bisherige Förderung. Damit können Sie auch entscheiden, ob Sie noch rechtzeitig eine Förderung nach der bisherigen Regelung beantragen möchten, die bis 30.06. gilt, oder ob Sie warten, bis die neue Regelung in Kraft tritt.

Was gleich bleibt ist, dass Sie wie bisher zwischen einem Zuschuss und einem zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss wählen können. Die KfW-Bank begleitet Sie auf dem Weg in Ihr Wohneigentum. Ein KfW-Kredit ergänzt die private Baufinanzierung – wenn Sie diesen in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich an Ihre Hausbank.

 

KfW-Förderung für den Neubau

Im Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ vergibt die KfW zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den KfW-Effizienzhaus-Standard erfüllt. Diese werden durch die Kennzahlen 40, 40 plus und 50 gekennzeichnet.

Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energiebedarf des Objekts und desto höher die Förderung.

Welche Kennzahl Ihre Immobilie erreicht hängt davon ab, welche Maßnahmen Sie in den Bereichen Heizung, Lüftung und Dämmung umsetzen. Das Plus der Maßnahmen: dauerhaft niedrigere Energiekosten und Sie schonen die Umwelt!

 

KfW-Förderung für bestehende Immobilien

Im Programm „Energieeffizient Sanieren“ werden die KfW-Effizienzhäuser 55, 70, 85, 100 und 115 gefördert. Zuschuss gibt es hier von der KfW.

Auch die Förderung von energetischen Einzelmaßnahmen wie

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Optimierung der Heizungsanlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erstanschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz

ist möglich. Sie müssen allerdings bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. Ebenso wie die Effizienzhäuser gewisse Standards einhalten müssen.

NEU ist ab 01.01.2021, dass energetische Einzelmaßnahmen nicht mehr mit einem Investitionszuschuss durch die KfW gefördert werden. Der Zuschuss kann aber über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezogen werden.

 

Wichtig ist auf jeden Fall immer die Einbindung eines Energieberaters, denn jedes Haus ist anders. Ein energetisches Gesamtkonzept ist unverzichtbar.

 

Wir sind für Sie da

Bei allen Fragen und Wünschen helfen Ihnen die Mitarbeiter*innen und Baufinanzierungspezialisten der Volksbank Karlsruhe gerne weiter. Einfach anrufen oder direkt online einen Termin vereinbaren!

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Unser Tipp für Sie

Mit einem Energieberater an der Seite sind Sie rundum gut beraten und sichern sich schnell die bestmögliche staatliche Förderung. Doch Vorsicht: Die Berufsbezeichnung „Energieberater“ ist nicht geschützt. In unserem Dienstleister-Portal finden Sie von der Volksbank Karlsruhe empfohlene Energieberater und andere Dienstleister und Handwerker aus der Region, die nicht nur zuverlässig sind, sondern auch zertifiziert und geprüft. Eine Rückmeldung innerhalb von zwei Werktagen ist garantiert.

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