Das Thema „erben und vererben“ ist vielschichtig und bedarf in vielen Fällen rechtlicher Beratung. Gerade als Erblasser haben Sie einige Möglichkeiten, Ihren Nachlass zu regeln. Aber auch als Erbe sollten Sie genau hinschauen.

 

Mit einem Testament können Sie Ihr Erbe regeln

„Möchten Sie Ihren Nachlass regeln, ist es am allerwichtigsten, ein eigenes Testament aufzusetzen. Dort legen Sie alles diesbezüglich fest“, erklärt Christian Müller, Immobilien-Ökonom und Geschäftsführer des Karlsruher Immobilienmaklerunternehmens Hust & Herbold, und führt aus: „Dies ist auch handschriftlich möglich. Unerlässlich ist nur, dass Ort, Datum und Unterschrift darauf zu finden sind.“

Achten Sie darüber hinaus darauf, dass das Testament nicht lange gesucht werden muss. Im Optimalfall hat eine Vertrauensperson Kenntnis über den Aufbewahrungsort. Es ist auch möglich, das Testament beim Amtsgericht zu hinterlegen. Denn kann es nicht aufgefunden werden, gilt die gesetzliche Erbfolge, die sich höchstwahrscheinlich nicht mit Ihren Wünschen deckt.

 

Testament versus Erbvertrag

Häufig kommt es rund um ein Erbe zu Streitigkeiten unter den Erben. Um dies zu vermeiden können Sie einen Erbvertrag schließen. Der Unterschied zum Testament liegt darin, dass hier auch die Erben direkt über die Aufteilung des Erbes informiert sind, während sie in das Testament keine Einsicht haben.

 

Nachlass bereits zu Lebzeiten weitergeben

Haben Sie Immobilienbesitz und möchten Ihren Nachlass bereits zu Lebzeiten weitergeben? Dann empfiehlt es sich Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verschenken. Dies hat auch steuerliche Vorteile. So können Sie alle zehn Jahre die Freibeträge, bei Kindern 400.000 Euro, voll ausschöpfen.

 

Gemeinnützige Stiftung unterstützen

Eine weitere Möglichkeit ist es, Ihr Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen. Diese können Sie selbst gründen und Ihr Vermögen erbschaftssteuerfrei übertragen. Lediglich der gemeinnützige Zweck muss dabei mindestens zehn Jahre gewahrt sein.

 

Was gilt es als Erbe zu beachten?

„Als Erbe sollten Sie vor allem prüfen, ob es für Sie wirtschaftlich Sinn macht, das Erbe anzunehmen“, so Müller und betont: „Es kann zum Beispiel durchaus sein, dass eine geerbte Immobilie noch nicht vollständig abgezahlt ist oder Renovierungskosten auf Sie zukommen würden.“ Das Ausschlagen des Erbes muss innerhalb von sechs Wochen erfolgen.

 

Wir sind für Sie da

Mit der Generationenberatung können Sie schon heute an morgen denken. In der Regel umfasst die Beratung drei persönliche Gespräche, die im Abstand von circa vier Wochen stattfinden. Das hat sich bewährt, denn gute Entscheidungen brauchen Zeit und müssen (heran)reifen. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie dort, wo Sie es wünschen – zu Hause, in der Bank oder in Ihrem Unternehmen. Wir sind flexibel. Bleiben Sie es auch.

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