Denken Sie heute schon an Morgen und nutzen Sie die staatliche Förderung für Badsanierung und Barrierefreiheit. Denn mit zunehmendem Alter oder körperlichen Einschränkungen stellen selbst kleinste Hürden große Herausforderungen dar. Wer diese abbauen und lange unbeschwert im eigenen Haus leben möchte, bekommt finanzielle Unterstützung vom Staat.

Die attraktive Förderung gibt es dabei nicht nur für den barrierefreien Umbau, sondern auch für die Badsanierung. Und zwar unabhängig vom Alter oder vom eigenen Gesundheitszustand.

Für den barrierefreien Umbau gibt es Fördermittel vom Staat

Bauen Hausbesitzer Barrieren ab, sorgen sie nicht nur für ein unbeschwertes Leben. Sie schaffen einen hohen Wohnkomfort, von dem neben Alten und Kranken auch junge Familien profitieren. Was viele nicht wissen: Der Staat hat attraktive Programme zur Förderung geschaffen. Finanzielle Unterstützung gibt es dabei für die Badsanierung und viele andere Maßnahmen zum barrierefreien Umbau. Welche das sind, zeigt die folgende Übersicht:

  • Badsanierung: Hier gibt es Fördermittel für die Umgestaltung von Räumen sowie den Einbau barrierefreier Einrichtungsgegenstände. Neben bodengleichen Duschen zählen dazu auch Waschtische, WCs oder Badewannen.
  • Raumgestaltung: Finanzielle Unterstützung bekommen auch Hausbesitzer, die den Schnitt von Räumen verändern, Türen verbreitern oder Schwellen abbauen. Förderbar sind außerdem barrierefrei zugängliche Terrassen oder Balkone.
  • Wege im Haus: Mit der Förderung für den barrierefreien Umbau unterstützt der Staat auch Hausbesitzer, die Hürden auf dem Weg zum Gebäude abbauen, Treppen überwinden oder Eingangstüren verändern.

Wichtig zu wissen ist, dass die Förderung an Bedingungen geknüpft ist. So gibt der Fördergeber in der Regel Mindestgrößen von Einbauten sowie Mindestbreiten von Wegen, Fluren oder Türen vor. Welche Anforderungen im Detail bestehen, erfahren Interessenten in den interaktiven Förder-eBooks auf energie-fachberater.de.

Die wichtigsten Programme für die Förderung einer Badsanierung und Barrierefreiheit im Überblick

Mit Zuschüssen und günstigen Darlehen fördert der Staat den barrierefreien Umbau über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier können Hausbesitzer aus zwei Programmen wählen. Über das KfW-Programm 455-B bekommen sie einen Zuschuss in Höhe von 10 bis 12,5 Prozent der anfallenden Kosten. Voraussetzung für die höhere Förderung ist, dass das Haus über mindestens einen altersgerechten Zugang, ein altersgerechtes Wohn- oder Schlafzimmer sowie eine altersgerechte Küche und ein barrierefreies Bad verfügt.

Wer ein Darlehen für die Sanierung benötigt, bekommt das zu günstigen Konditionen über das KfW-Programm 159. Da die Programme nicht kombinierbar sind, müssen sich Hausbesitzer bereits vor dem Beginn der Sanierung für einen Förderweg entscheiden.

Die KfW-Fördermittel für den barrierefreien Umbau oder die Badsanierung gibt es unabhängig vom Alter oder vom eigenen Gesundheitszustand. Anders ist das mit dem Zuschuss der Pflegekassen. Dieser liegt bei maximal 4.000 Euro pro Maßnahme und ist nur für Personen mit Pflegegrad erhältlich.

Förderung für den barrierefreien Umbau rechtzeitig beantragen

Ganz gleich, ob es um den Pflegezuschuss oder die KfW-Förderung für barrierefreien Umbau oder eine Badsanierung geht: In jedem Fall müssen Hausbesitzer die Mittel rechtzeitig beantragen. Bei der KfW funktioniert das vor dem Beginn der Arbeiten über das KfW-Zuschussportal oder die eigene Hausbank.

Zuschüsse der Pflegekassen beantragen Sanierer vor Maßnahmenbeginn über ihre Kranken- oder Pflegekasse. Wie das Schritt für Schritt funktioniert und worauf Antragsteller dabei achten müssen, können Sie in interaktiven Förder-eBooks auf energie-fachberater.de nachlesen.