Sicherheit, Effizienz und viel Komfort: Wer im eigenen Haus von diesen Vorteilen profitieren möchte, kann moderne Smart-Home-Lösungen nachrüsten. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte für Heizung, Lüftung oder zur Unterstützung im Alltag geht: Der Staat bietet eine attraktive Förderung für Smart-Home-Systeme. Zur Verfügung stehen Zuschüsse, Kredite und steuerliche Vergünstigungen.

Für diese Maßnahmen gibt es Fördermittel

In einem Smart-Home sind technische Geräte vernetzt. Sie verfügen teilweise über eine eigene Intelligenz und lassen sich aus der Ferne steuern. So erlangen Hausbesitzer einen höheren Komfort. Sie sparen Energie und sorgen für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Gründe, aus denen der Staat finanzielle Anreize für den Kauf der Technik schafft. Erhältlich die Smart-Home Förderung unter anderem für folgende Systeme:

  • Lösungen, die Energieverbräuche erfassen und senken (wie elektronische Thermostate; intelligente Heizungsregelung; Energiemanagementsysteme)
  • Smarte Mess-, Steuer- und Regelsysteme (wie Smart-Meter; Sensoren für Luftqualität, Fensteröffnung, Präsenz oder Lichtverhältnisse; stromnetzabhängige Steuerungen)
  • Bedienelemente und Antriebe (für Türen und Fenster, Jalousien und Rollläden, Beleuchtungs-, Heizungs- und Klimatechnik)
  • Systeme für altersgerechtes Wohnen (wie Sturz- und Bewegungsmelder; Präsenzmelder und anwesenheitsabhängige Schaltungen; Türkommunikationsanlagen)
  • Lösungen für mehr Einbruchschutz (wie intelligente Türsysteme; Einbruch- und Überfallmeldeanlagen; Kamerasysteme)

Um die Förderung für das Smart-Home zu bekommen, sind teils hohe Voraussetzungen zu erfüllen. Einen detaillierten Überblick und Anleitung zur richtigen Beantragung gibt das interaktive Förder-eBook auf energie-fachberater.de.

Programme zur Smart-Home-Förderung

Geht es um die Förderung von Smart-Home-Lösungen, stehen hierzulande viele Programme zur Auswahl. Vier davon sind bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu finden. Diese unterstützt Sanierer mit Zuschüssen in Höhe von 10 bis 20 Prozent. Die Gelder gibt es für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz (430), für Arbeiten im Rahmen des altersgerechten Umbaus (455-B) und für Lösungen, die den Einbruchschutz erhöhen (455-E).

Während die Mittel überwiegend Ein- und Zweifamilienhausbesitzern zur Verfügung stehen, gibt es über die KfW-Programme 152 und 159 zinsgünstige Darlehen für alle Sanierer von Wohngebäuden. Das Besondere daran: Sorgen die Maßnahmen für eine höhere Energieeffizienz, sind die Darlehen zur Smart-Home-Förderung mit einem 20-prozentigen Tilgungszuschuss ausgestattet.

Kommen smarte Lösungen bei einer energetischen Sanierung ins Haus, können Interessenten auch den Steuerbonus für die Sanierung nutzen. Machen Besitzer mindestens 10 Jahre alter und selbst bewohnter Häuser davon Gebrauch, reduziert das Finanzamt die Einkommensteuerlast um 20 Prozent der Kosten. Die Förderung für das Smart-Home ist auf 40.000 Euro begrenzt und über drei Jahre zu verteilen.

Eine weitere Alternative bietet der Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Wer diesen nutzt, kann seine Einkommensteuerlast jedes Jahr um 20 Prozent der Lohnkosten für Handwerker (maximal 1.200 Euro) senken. Technische Anforderungen bestehen keine.

Smart-Home-Förderung rechtzeitig beantragen

Wichtig ist, dass Interessenten die Förderung für Smart-Home-Lösungen rechtzeitig beantragen. Bei den Mitteln der KfW ist das vor dem Beginn der Sanierung zu erledigen. Die Steuerboni für Sanierungsarbeiten und Handwerkerkosten lassen sich hingegen nachträglich beantragen. Wie das funktioniert und was dabei im Detail zu beachten ist, erklärt das interaktive Förder-eBook auf energie-fachberater.de Schritt für Schritt.