Die Förderung für eine neue Haustür und neue Fenster ist in vielerlei Hinsicht attraktiv. Denn Haustüren und Fenster stellen oft die größten Schwachstellen unsanierter Gebäude dar. Einerseits lassen sie viel Wärme nach außen.  Andererseits halten sie Einbruchsversuchen nicht lange stand. Wer Energie sparen oder sicherer leben möchte, kann hier nachbessern. Die nachhaltige Investition in Verbindung mit einer attraktiven Förderung für Haustür und Fenster ist besonders lukrativ.

Für viele Maßnahmen gibt es hohe Fördermittel

20 bis 25 Prozent der Heizwärme verliert ein Altbau im Durchschnitt über Fenster und Türen. Ein Austausch ist dabei mit hohen Einsparungen verbunden. Er sorgt zugleich aber auch für mehr Sicherheit. Denn neue Haustüren und neue Fenster sind auf Wunsch stabiler. Sie halten Einbruchsversuchen länger stand und sorgen nicht selten dafür, dass Diebe aufgeben und verschwinden.

Mit Zuschüssen, Darlehen und steuerlichen Vergünstigungen zur Förderung von Haustür und Fenster unterstützt der Staat Hausbesitzer, die hier nachbessern möchten.

Die Mittel gibt es für zahlreiche Maßnahmen, wie die Übersicht zeigt:

  • energiesparende und/oder einbruchhemmende Haustüren
  • energiesparende und/oder einbruchhemmende Fenster
  • Nachrüstarbeiten für mehr Einbruchschutz am eigenen Haus
  • Einbau oder Erneuerung von Fensterbänken und Rollos
  • Integration fest installierter Fliegengitter in Fenstern und Türen
  • Dämmung von Heizkörpernischen und Tausch alter Heizkörper

Zudem gibt es die Fördergelder für viele Nebenarbeiten. So zum Beispiel für die Entsorgung alter Bauteile sowie Maler-, Putz- und Estricharbeiten. Einen detaillierten Überblick über förderbare Maßnahmen, aktuelle Fördermittel und die richtige Beantragung geben die interaktiven eBooks auf energie-fachberater.de.

Aktuelle Förderprogramme für Türen und Fenster

Ganz gleich, ob Hausbesitzer die Energieeffizienz oder den Einbruchschutz erhöhen wollen: In beiden Fällen bekommen sie die attraktive Förderung für Haustüren und Fenster. So zum Beispiel über das Programm 430 der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Hier gibt es Zuschüsse in Höhe von 20 Prozent der Kosten für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Über das KfW-Programm 455-E fördert der Staat Arbeiten für mehr Einbruchschutz mit Zuschüssen in Höhe von 10 bis 20 Prozent.

Wer ein Darlehen benötigt, bekommt dieses über die KfW-Programme 152 (energetische Sanierung) oder 159 (Einbruchschutz). Das Besondere an der Förderung für Haustüren und Fenster über das KfW-Programm 152 ist ein Tilgungszuschuss, der die zurückzuzahlende Kreditsumme um 20 Prozent reduziert.

Alternativ zu den Programmen der Förderbank können Besitzer selbst genutzter Wohnhäuser auch steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Besonders attraktiv: Der neue Steuerbonus für die Sanierung, bei dem das Finanzamt die Einkommensteuerlast über drei Jahre um insgesamt 20 Prozent der Kosten (maximal 40.000 Euro) reduziert. Eine weitere Möglichkeit bietet der Steuerbonus für Handwerksleistungen, bei dem das Finanzamt die Einkommensteuerlast ohne technische Anforderungen um 20 Prozent der Lohnkosten (maximal 1.200 Euro im Jahr) senkt.

Förderung für Haustüren und Fenster richtig beantragen

Wer die Fördermittel nutzen möchte, muss diese rechtzeitig beantragen. Bei KfW-Mitteln ist das vor dem Beginn der Sanierung über das KfW-Zuschussportal oder die eigene Hausbank zu erledigen. Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz benötigen Hausbesitzer außerdem einen Energieberater.

Steuerliche Vergünstigungen bekommen sie auch ohne diese Experten. Die Mittel sind nach dem Türen- oder Fenstertausch über die Einkommensteuererklärung zu beantragen. Wie das Schritt-für-Schritt funktioniert, können Antragsteller in interaktiven Förder-eBooks auf energie-fachberater.de nachlesen.

 

Anleitung Förderung Haustür
Anleitung Förderung Fenster