Nutzen Sie die Förderung für Solar und Photovoltaik und genießen Sie damit die Vorteile der klimaschönenden Stromerzeugung. Eine Solaranlage macht die kostenfreie Energie der Sonne nutzbar. Während Solarthermieanlagen Wärme für Heizung und Warmwasser ernten, generieren Photovoltaikanlagen Strom. Dieser lässt sich im Haus verbrauchen oder gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz einspeisen. Und das Beste: Wenn Sie sich für die Technik entscheiden, bekommen Sie eine attraktive Förderung für Solaranlagen.

Zuschüsse und Steuerboni für die Solarthermie

Wenn Sie Ihr Haus mit einer thermischen Solaranlage ausstatten, bekommen Sie hohe Fördermittel vom Staat. Neben Zuschüssen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stehen Ihnen als Hausbesitzern auch steuerliche Vergünstigungen zur Verfügung. Die folgende Übersicht zeigt, was die Programme unterscheidet:

  • Die BEG-Förderung der Solarthermie gibt es für Solaranlagen, die die Heizung und/oder das Trinkwasser mit Wärme versorgen. Erhältlich sind Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent, die Sanierer über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen können. Alternativ können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Darlehen bis maximal 60.000 Euro mit einem Tilgungszuschuss ebenfalls in Höhe von 30 Prozent in Anspruch genommen werden. Ist die neue Solarthermieanlage Bestandteil eines individuellen Sanierungsfahrplans, den ein Energieberater maximal 15 Jahre zuvor erstellt hat, sind weitere 5 Prozent als sogenannter iSFP-Bonus möglich.
  • Den Steuerbonus zur Förderung von Solaranlagen gibt es für Sanierer, die selbst in einem mindestens zehn Jahre alten Haus leben. Lassen diese die Solarthermie zur Heizungsunterstützung und/oder zur Warmwasserbereitung nachrüsten, können sie 20 Prozent der Kosten steuerlich geltend machen. Das Finanzamt mindert die Einkommensteuerlast dann drei Jahre lang um insgesamt bis zu 40.000 Euro. Eine Kombination mit der BEG-Förderung ist nicht möglich.

Halten Sie die technischen Mindestanforderungen der Fördergeber nicht ein, steht Ihnen mit dem Steuerbonus für Handwerkerleistungen eine alternative Fördermöglichkeit zur Verfügung.

Bundesweite und lokale Förderung der Photovoltaik

Strom aus der Sonne ist günstig, klima- und umweltschonend. All das sind Gründe, aus denen der Staat die Photovoltaik fördert. Bundesweit stehen Bauherren und Hausbesitzern folgende Angebote zur Verfügung:

  • Zinsgünstige Darlehen zur Förderung der Photovoltaik gibt es über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mit dem Programm 270 vergibt die Förderbank zinsgünstige Kredite von bis zu 50 Mio. Euro. Neben Photovoltaikanlagen gibt es die Mittel auch für Stromspeicher und eventuell nötige Dachsanierungen.
  • Eine Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen gibt es für elektrische Energie, die Hausbesitzer selbst ernten und in das öffentliche Netz einspeisen. Die Förderung betrug im Juli 2021 7,47 Cent pro Kilowattstunde und wird 20 Jahre lang ausgezahlt. Wichtig zu wissen ist, dass die Vergütung Monat für Monat sinkt. Wer seine Photovoltaikanlage später installiert, bekommt daher weniger.

Neben den bundesweiten Förderprogrammen gibt es auch von Bundesländern, Gemeinden und Städten finanzielle Unterstützung. Erhältlich sind meist Zuschüsse für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher.

Die Förderung für Solaranlagen rechtzeitig beantragen

Ganz gleich, ob es um eine thermische oder um eine elektrische Solaranlage geht: Wer Fördermittel nutzen möchte, muss diese in aller Regel vor dem Beginn der Maßnahme beantragen. Eine Ausnahme stellt der Steuerbonus für die Sanierung dar. Dieser lässt sich nachträglich über die Einkommensteuer in Anspruch nehmen. Wie die Förderalternativen im Detail aussehen, zeigen interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf energie-fachberater.de. Hier finden Interessenten außerdem wichtige Informationen zur Technik und hilfreiche Tipps zur richtigen Beantragung maximaler Fördermittel.

 

Anleitung Förderung Solarthermie
Anleitung Förderung Photovoltaik