Beim Immobilienkauf stehen viele vor der Frage, ob sie sich für eine Neubau- oder Bestandsimmobilie entscheiden sollen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Darüber sollte man sich im Vorfeld im Klaren sein, um eine gut überlegte Entscheidung zu treffen.    

„Bei einer Bestandsimmobilie entfällt die oft nervenaufreibende Absprache mit Bauträgern und Handwerkern. Zudem haben Sie kein Fertigstellungsrisiko und können die Wohnung üblicherweise schon wenige Wochen nach Vertragsabschluss beziehen“, erklärt Christian Müller, Geschäftsführer des Karlsruher Immobilienmaklerunternehmens Hust & Herbold, und betont: „Andererseits können Sie die Details nicht selbst bestimmen und mögliche Änderungen sind meist nur mit großem Aufwand umsetzbar.“

Darüber hinaus können Sie eine Bestandsimmobilie ausgiebig besichtigen. Beim Neubau dagegen müssen Sie sich auf die Visualisierungen des Architekten verlassen. Ferner ist der Kaufpreis der Gebrauchtimmobilie selbstverständlich deutlich geringer.

Beim Neubau wiederum haben Sie fünf Jahre Gewährleistung auf alle Gewerke, wohingegen bei der Bestandsimmobilie technisch selten alles auf dem neusten Stand. Zudem weist der Neubau eine wesentlich bessere Energieeffizienz und deutlich geringere Instandhaltungskosten auf.