Ein kühles Bier, ein Glas Rosé, feine Tapas oder leckere Grillade auf der Terrasse genießen. Die Abendsonne wird von Kerzenlicht abgelöst. Ein Windhauch sorgt für Abkühlung und der plätschernde Rasensprenger versorgt das Grün. Wie gut tun gerade jetzt die Auszeiten im Alltag und schönen Momente zu Hause, die sich wie Urlaub anfühlen und glücklich machen.

Schon lange hat sich das Image der Terrasse verändert – sie ist zu einem zweiten Wohnzimmer geworden, soll kuschlig, wohnlich, stylish sein. Elegante Loungemöbel, Outdoorteppich, Outdoorküche, große Windlichter, kuschelige Ecken zum Chillen. Ach, es ist so herrlich, dass der Sommer auch bei uns endlich ankommen ist!

Damit Sie lange Freude an Ihrer Terrasse haben, haben wir hier ein paar wichtige Punkte zum Thema Terrasse für Sie zusammengestellt. So holen Sie sich das Urlaubsfeeling nach Hause.

 

Optimale Größe der Terrasse

Als Faustregel gilt: Für einen Tisch und vier Stühle sollte Ihre Terrasse mindestens 3×3 m groß sein – ab 12 m² ist optimal. Für sechs Plätze 3×4,5 m. Liegt die Terrasse direkt vor einer Tür empfiehlt es sich einen Meter als Wegfläche hinzuzurechnen. Größer geht natürlich immer. 😉

 

Ausrichtung und Lage

Achten Sie neben der Größe auch auf die Ausrichtung Ihrer Terrasse und den Lauf der Sonne. Wenn Ihre Terrasse nicht komplett schattig liegt, denken Sie unbedingt an einen Sonnenschutz. Das kann eine Markise oder auch ein schöner Schirm sein. Auch eine Pergola oder ein Sonnensegel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Berücksichtigen Sie hierbei Ihre Gegebenheiten vor Ort. Gibt es eine Stellfläche für den Schirmständer? Sind Montagemöglichkeiten für Markise, Sonnensegel oder Pergola sichergestellt?

Wichtig ist auch, dass der Bodenbelag – egal wofür Sie sich entscheiden – anfallendes Wasser mit 1,5 bis 2% Gefälle vom Haus fortleitet, so dass Regenwasser unkompliziert abfließen kann.

 

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Terrassenbeläge

Wussten Sie, dass die Himmelsrichtung Ihrer Terrasse bei der Wahl des Terrassenbelags beachtet werden sollte? Ja, jedes Material hat ganz eigene Vorzüge. Während Holz sich in der Sonne beispielsweise nicht so schnell aufheizt, hält Stein der Verwitterung stand. Wir haben Ihnen eine kleine Materialübersicht mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Terrassenbeläge zusammengestellt.

 

Holz

Gute Holzarten für den Außenbereich sind Harthölzer wie Eiche, Esche oder Tropenholz. Sie sind allerdings deutlich teurer als Weichhölzer wie Kiefer und Douglasie. Widerstandsfähiger und damit langlebiger sind wärmebehandelte Hölzer und imprägnierte Nadelhölzer (im Fachhandel oftmals unter der Bezeichnung „Thermo…“ zu finden.) Ganz wichtig: Schützen Sie die Hölzer vor Staunässe und sorgen Sie dafür, dass die Feuchtigkeit abtrocknen kann. Dann ist Holz langlebig.

Vorteil:

  • angenehm, auch barfuß
  • heizt sich in Sonne nicht so schnell auf

Nachteil:

  • regelmäßige Reinigung und Pflege notwendig
  • verwittert

 

WPC (Wood Polymer Composites)

WPC-Dielen bestehen aus einer Mischung aus Holz und Kunststoff.

Vorteil:

  • warme, holzähnliche Optik
  • langlebig

Nachteil:

  • wird in der Sonne sehr heiß

 

 

Naturstein

Natursteinplatten, wie zum Beispiel Granit oder Basalt, sind hochwertig, dauerhaft und aufgrund ihrer Frostbeständigkeit robust und langlebig. Ganz wichtig: Natursteinplatten auf der Terrasse sollten gut mit Stein- oder Quarzsand verfugt werden.

Vorteil:

  • leicht zu verlegen und pflegeleicht
  • in vielen verschiedenen Größen erhältlich

Nachteil:

  • höhere Kosten

 

Pflaster- und Betonsteine

Pflastersteine gibt es in allen Formaten, Farben und Oberflächenstrukturen. Aufgrund ihrer Vielfalt bieten sich dadurch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Vorteil:

  • sehr widerstandsfähig, robust, frostsicher und lange haltbar
  • gibt es auch zu günstigen Preisen

Nachteil:

  • je nach Art, Größe und Form teilweise höhere Kosten

 

Fliesen

Unser Tipp für Sie: Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine hohe Rutschfestigkeit!

Vorteil:

  • cleane Optik
  • je nach Auswahl der Fliesen kostengünstig
  • leicht zu pflegen

Nachteil:

  • dunkle Fliesen heizen sich auf der Sonnenseite stark auf
  • oft glatt, wenn nass

 

Streumaterial

Hierzu zählen Rindenmulch, Kies und Splitt. Diese Schüttgüter sind vielseitig einsetzbar und in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich.

Vorteil:

  • vergleichsweise kostengünstig
  • schnell zu verlegen

Nachteil:

  • keine harte, stabile Fläche
  • viel Pflege, Unkraut muss entfernt werden

 

Modernisieren Sie Ihre vorhandene Terrasse

Sie haben eine alte unschöne, aber vorhandene (Wasch-)Betonterrasse? Diese können Sie einfach mit einem neuen Holzbelag aufhübschen! Die alten Steine können Sie liegen lassen und als Grundlage für eine neue Unterkonstruktion aus Längs- und Querhölzern nutzen. Einfach mit Winkeln verschrauben und Holzdielen darauf montieren.

Tipp: Eine Umrahmung mit Bordsteinen lässt die Holzterrasse da, wo sie sein soll.

 

Sie sehen, es gibt unzählige Möglichkeiten. Finden Sie heraus, welches am besten zu Ihnen, Ihren Gegebenheiten, Ihren Wünschen und Ihrem Stil passt. Unsere qualifizierten Dienstleister unterstützen Sie gerne dabei. Freuen wir uns gemeinsam auf den Sommer und viele schöne Terrassenabende!

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